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Lambertus-Kirche

Adresse

Kirchplatz
49179 Ostercappeln, Ostercappeln
Website: www.ostercappeln.de

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Die Grundsteinlegung der neugotischen Kirche erfolgte im Jahre 1872. In Anlehnung an gotische Kirchenbauten wurde eine dreischiffige Halle mit Chorabschluss gebaut. Der romanische Kirchturm blieb seit dem 11. Jahrhundert erhalten.

Der romanische Turm der Lambertus-Kirche aus dem 11. Jahrhundert verweist auf die Vorgängerkirche, deren Langhaus und Querhaus im Jahre 1872 abgerissen wurden. Der Vorgängerbau bestand aus einem einschiffigen Langhaus. Um 1300 wurde der Turm aufgestockt. Im Jahre 1470 begann der Umbau des Langhauses, das um ein Querhaus erweitert wurde. Nach der Reformation und während des Dreißigjährigen Krieges blieb die St. Lambertuskirche katholisch. Die Grundsteinlegung der neugotischen Kirche erfolgte im Jahre 1872 auf dem Kirchengelände. In Anlehnung an gotische Kirchenbauten wurde eine dreischiffige Halle mit Chorabschluss gebaut. Der romanische Kirchturm blieb erhalten. Nach 20 Monaten Bauzeit wurde die Kirche am 11.12.1873 eingeweiht. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten am Baukörper durchgeführt. Die Innenausstattung umfasst kunsthistorische Objekte von der Romanik bis zur Neugotik. Einige Ausstattungsobjekte der Vorgängerkirche sind heute im Diözesanmuseum Osnabrück untergebracht. An den Wandpfeilern und Halbsäulen sind Apostelfiguren aus der Zeit um 1910 zu sehen. Im Chor befindet sich der neugestaltete Altar mit verschiedenen Reliquien. Die großen Kirchenfenster sind im Original erhalten. Sie thematisieren biblische Darstellungen und entstanden von 1903 bis 1914. Das Taufbecken mit Arkaden und geometrische Figuren stammt vermutlich aus dem 11. Jahrhundert. Es ist aus Sandstein gefertigt. Die Figuren an der Vorderfront sollen den Schutzpatron der Kirche, Bischof Lambertus, Zaccharias und den Erzengel Gabriel darstellen. Bei den Restaurierungsarbeiten (1992/93) wurde ein neuer Zugang vom Westeingang durch die Turmwand zur Orgelempore geschaffen. Sehenswert ist das reichverzierte Kreuz aus dem 14. Jahrhundert. Es zeigt an den Kreuzarmen vier bemalte Motive. Im Eingangsbereich verweisen die an der Wand befindlichen Plastiken auf Karl den Großen und Bischof Wiho I. Sie gründeten im eroberten Sachsenland das Bistum Osnabrück.

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