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Kalkofen Westerhausen

Oldendorf

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Kalköfen im nördlichen Grönegau Melle

Etwa Mitte bis Ende des 19 Jahrhunderts entstanden im kalksteinhaltigen Wiehengebirge von Westerhausen bis Buer die ersten größeren Kalköfen mit einer Höhe von 4 bis 6 m. Um 1868 betrieb der Kaufmann Kühmann im Oldendorfer Berg einen Ringofen, der später durch einen Doppelkalkofen ersetzt wurde. Etwa zur gleichen Zeit errichteten die Hofbesitzer Eickhoff und Aulbert im Föckinghausener Berg unterhalb der Bad Essener Straße ihre Kalköfen. Weitere entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts am Hellort des Westerhausener Berges und am Bulsbrink in Niederholsten.

Funktion der Lübkerschen Kalkofenanlage

Der Ofen benötigte für die Beheizung jährlich 500 bis 600 to Mager-Feinkohle, die vom Bergwerk Ibbenbüren per Bahn zum Bahnhof Wissingen und ab 1902 zum Bahnhof in Westerhausen angeliefert wurde. Der Transport zum Kalkofen erfolgte mit großen vierspännigen Pferdewagen.

Kohlen und Kalksteine wurden schichtweise von oben eingefüllt. Im zeitigen Frühjahr übernahm der Kalkbrenner das anstecken des Ofens. Dieser blieb infolge es ständigen Nachfüllens mit Kalksteinen und Kohle bis Ende November in Betrieb.

 

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